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Mobiler WLAN-Hotspot

August 17th, 2011

Vor etwa 20 Jahren wurde das Internet “erfunden” – heute ist es aus unserem Leben schon fast nicht mehr wegzudenken. Wir lesen die Tageszeitung brandaktuell, kontrollieren mit unseren “Apps” *) den Dollarkurs am Smartphone und zahlen die Rechnung an der Supermarkt-Kasse mit “elektronischem” Geld.

Deshalb machen sich auch immer mehr lokale Netze (früher nur Bestandteil der Büroinstallation in größeren Unternehmen) in den zwei Zimmer Wohnungen der modernen Familien breit. Jedes Familienmitglied hat seinen eigenen Computer, jeder, je nach persönlichen Anforderungen oder Wünschen einen anderen. Alle verwenden eines gemeinsam – das Internet. Selbst Drucker oder gar die eigene Stereoanlage werden immer häufiger in das Heimnetzwerk integriert. Die Vorteile sind leicht begreifbar, die technologie ist sehr preiswert geworden und relativ einfach einzusetzen.

Die Smartphones haben die Netze sehr mobil gemacht. Ein Smartphone ist ja genau genommen ein kleiner Personalcomputer der in die Handtasche paßt und gleichzeitig auch modisches Accessoir sein kann.

Was liegt näher, als auch im Urlaub oder im Wochenendhaus, oder für die nächste Computerspielparty ein kleines Netz aufzubauen mit der Integration eines mobilen Internetanschlusses.

Seit Jahren bieten Firmen wie Netgear, Belkin und andere sehr preiswerte Komponenten um im Homebereich lokale Netze, so genannte LANs aufbauen zu können. Leider funktionieren die Komponenten nicht immer in allen erforderlichen Bereichen gleich gut, und so gilt es hier sehr sorgfältig die richtigen für die eigenen Zwecke auszuwählen. Was nicht immer ganz einfach ist.

Besonders schwierig ist das mit der Integration von Mobilen Netzen. Die Hardware (Sticks) ist sehr unterschiedlich und obendrein liegt es wahrscheinlich oft auch an der Implementation seitens des Providers, daß Probleme bei der Installation unvermeidlich sind. Der Support auf Seiten der Provider ist da meist auch nicht sehr gut. Schnell wird man an den Hardwarelieferanten verwiesen, landet dabei irgendwo in der Welt und muß sich mit fremdsprachigen Support-Dienstleistern, die meist nicht sehr lösungsorientiert sind herumschlagen.

Ich habe jetzt erst einen WLAN-Hotspot mit einem mobilen Internet aufgebaut und da ich im Vorfeld selbst im Internet nach einer geeigneten Lösung suchte, aber nichts gefunden hatte, dachte ich ich schreibe die Lösung für andere Benutzer auf.

Ich habe nach einem UMTS-Router gesucht, wo der österreichische Telefon- und Internetprovider BOB.at einzubinden möglich ist. Schließlich habe ich mich für den Router von Netgear, MBRN3000, entschieden, weil der den Stick Huawei 1550, allerdings für einen anderen Provider unterstützen würde.

Also habe ich mich versichert, das Gerät umtauschen zu können und habe es gekauft. Die Installation war, etwas grundsätzliches Wissen über Vernetzung und LAN-Systeme natürlich vorausgesetzt, relativ einfach. Wie zu erwarten hat es im ersten Anlauf nicht funktioniert. Der Stick wurde zwar erkannt, aber selbst nach Anwählen der Einstellung “automatisches Roaming” (BOB verwendet ja das Netz von A1) ging gar nichts.
Also habe ich doch nachgesehen, wie man die Firmware **) updatet. Der Update war nach ein paar Minuten angeblich noch immer nicht fertig, was ich dann einfach ignoriert habe und den Router zurückgesetzt habe. Siehe da, das Bob-Netz war in der Vorauswahlmaske zu finden und durch Eingabe von User (=” data@bob.at”) und Passwort (=”ppp”) hat auch gleich alles funktioniert.

Das einzig Unschöne dabei ist, daß anscheinend die beiden Parameter nicht gespeichert werden. So muß bei jedem Neustart des Routers die Verbindung administriert werden. Vielleicht gibt es dafür auch eine Lösung.

Übrigens nicht vergessen: nicht benötigte WLAN Services sofort sperren und das Admin-Kennwort (“password”) sofort ändern!!!!!

Ein abschließender Speedtest hatte ergeben: 2Mbit Download und 224kbit Upload.

Und schon kann das Internetradio seinen Dienst tun und die Party am Campingplatz mit frischer Musik versorgen…..

Gerald Pechoc, August 2011

*)  Apps = Applications : oft als Kurzform für Anwendungen (Programme) auf dem Smartphone verwendet.

**) Firmware bezeichnet ein kleines Programm oder Daten, welche meist in einem überschreibbaren Speicher gehalten werden und zur Steuerung von elektronischen Geräten oder Komponenten benötigt werden.

Links zum Artikel:

http://www.netgear.com/3gsupport/mbrn3000/

http://www.speedtest.net/

http://en.wikipedia.org/wiki/Hotspot_(Wi-Fi)

Vom Großrechner zum Sozialen Netz

August 21st, 2010

Gerade erst dem Modem-Zeitalter entstiegen, durch die rasche Verbreitung von Breitbandanschlüssen stark beschleunigt rast das Internet in das 21. Jahrhundert. Zumindest am Beginn bereits das Jahrhundert der Sozialen Netze.

Kaum ein Bereich entwickelt sich so schnell wie der der Informations- und Telekommunikations-Technologie. Die Zeit wo Großunternehmen noch ihre eigenen Rechenzentren unterhalten haben ist längst vorbei – Outsourcingstrategien beherrschen allerorts die Köpfe der Manager.
Software wird wegen der hohen Kosten schon lange nur in Sonderfällen selbst entwickelt. Heute gilt es möglichst openSource Programme, weil keine oder geringe Lizenzgebühren anfallen, einzusetzen.
Die Globalisierung, die vielleicht sogar etwas Unterstützung durch die Entwicklung des Internet bekommen hat, hat auch einiges an Normierung und Zertifizierung mit sich gebracht. Die Unternehmen verstehen ihre Tätigkeit als Prozesse. Jeder Arbeitsplatz hat eine genaue Beschreibung, die MItarbeiter müssen in Job-Profile passen.

Ohne EDV geht schon lange nichts mehr. Denn darüber wurde ein guter Teil des Rationalisierungspotentials eingefahren. Software-Agenten erledigen harte Knochenarbeit selbständig, manche Einkaufsaktivitäten werden stark EDV-gestützt halbautomatisch erledigt, an der Börse arbeiten auch immer mehr Computer, weil manche Zusammenhänge von Menschen zu langsam erkannt würden.

Die Wirtschaft – und somit unsere industrialisierte Gesellschaft – ist schon längst von der Informationstechnologie so abhängig wie von Wasser und Strom. Nur vielen ist das nicht so bewußt.
Die nächsten großen Änderungen stehen uns mit Entwicklungen im Bereich der Sozialen Netze (Stichwort Enterprise 2.0) ins Haus.

Aber auch im privaten Bereich hat eine nicht mehr umkehrbare Veränderung eingesetzt. Wir kaufen immer mehr im Netz ein – Amazon verkauft bereits mehr elektronische Bücher als gedruckte – wir buchen unsere Reise, erledigen tägliche Bankgeschäfte online.
Der Job aus der Samstagzeitung ist wenn man Montag anruft schon vergeben, weil die ersten Bewerbungen schon am Sonntag das Mailpostfach lahmgelegt haben.

Einstweilen ist sogar die Oma schon im sozialen Netz unterwegs und Opa sieht die Nachrichten Zeitversetzt im Internet. Die Zeiten wo eine vierköpfige Familie mit 3 GB Traffic pro Monat locker ausgekommen ist ist ebenfalls Geschichte. Heute, mit Film- und Fernsehkonsum können 15-20 GB ohne weiteres anfallen. Eine Steigerung um etwa 600% in ca 5 Jahren. In Skandinavien gibt es bereits die Diskussion das Recht auf einen Breitbandanschluß in die Verfassung aufzunehmen. Eine Idee die ich für sehr gut halte.
Der Zugang zur Information muß für alle Menschen gleichermaßen möglich sein.

Dieser rasche Aufbau des Internet bis zur breiten Nutzung wurde allerdings mit einer Vorgangsweise erreicht die uns zunehmend Probleme schaffen könnte. Es wurde das Wissen über “das Netz” nicht gleichermaßen unter die Menschen gebracht.
Software, Funktionen werden laufend komplexer aber das Wissen darüber nimmt eher ab als zu. In den Schulen wird zunehmend EDV unterrichtet, aber große Teile der Menschen haben nicht einmal Halbwissen über viele täglich verwendete Komponenten.
Der Einsatz solcher Technologie benötigt normalerweise begleitende Aus- und Weiterbildung. An der wird oft selbst in Unternehmen gespart.

In diesem Bereich stehe ich mit meinem über Jahrzehnte gesammelten und laufend erweiterten Wissen gerne Unternehmen wie Privatpersonen zur Verfügung.
Meine Trainings dienen nicht nur dazu ein Program bedienen zu lernen sondern geben immer auch Infos über Hintergrund und Zusammenhänge. Ein sehr wichtiger Aspekt im Falle, daß ein Fehler auftritt oder bestehende Systeme erweitert oder neuen Aufgaben angepasst werden sollen. Auch ist Hintergrund- bzw. technisches Basiswissen eine wichtige Voraussetzung um Themen wie Sicherheit und Einsatzmöglichkeiten beurteilen zu können.

Die Entwicklung kann vom einzelnen nicht aufgehalten werden, aber man kann rechtzeitig dafür sorgen für die Zukunft gerüstet zu sein.

G. Pechoc, Juli 2010

Hello World

August 21st, 2010

Hier entsteht in den nächsten Wochen der Blog für

Ing. Gerald Pechoc
New Technologies Training